SSO (Single Sign-On) ist eine Methode zur Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern, die es ermöglicht, sich bei mehreren Anwendungen oder Systemen mit nur einem einzigen Satz von Anmeldedaten anzumelden. Dies bedeutet, dass Benutzer nur einmal ihre Anmeldedaten eingeben müssen und dann automatisch Zugang zu verschiedenen Diensten erhalten, ohne sich erneut anmelden zu müssen.
Ein SSO-System besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Identity Provider (IdP), den Service Providern (SP) und dem Benutzer. Der IdP ist für die Speicherung und Verwaltung der Benutzeridentitäten sowie für die Authentifizierung zuständig. Die SPs vertrauen dem IdP und erlauben ihm, den Benutzer zu authentifizieren und die erforderlichen Zugriffsberechtigungen zu überprüfen.
Es gibt verschiedene Authentifizierungsprotokolle und Frameworks, die SSO unterstützen, wie zum Beispiel SAML (Security Assertion Markup Language), OAUTH, OpenID und Kerberos. Diese Protokolle ermöglichen den sicheren Austausch von Authentifizierungsinformationen zwischen dem IdP und den SPs.
Die Vorteile von SSO sind eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit, da Benutzer sich nur einmal anmelden müssen, und eine erhöhte Sicherheit, da Benutzer weniger Passwörter verwenden und die Kontrolle über ihre Anmeldedaten behalten können. SSO wird oft in Unternehmensumgebungen eingesetzt, um den Zugriff auf verschiedene interne Anwendungen zu vereinfachen und die Verwaltung von Benutzerkonten zu erleichtern.