SSA (Serial Storage Architecture)

Die Serial Storage Architecture (SSA) ist eine serielle Speicherarchitektur, die in den 1990er Jahren entwickelt wurde. Sie wurde ursprünglich von IBM eingeführt und sollte die bestehenden Parallel-Übertragungsprotokolle in der Speichertechnologie ablösen.

Die SSA-Technologie basiert auf einer punkt-zu-punkt-Verbindung, bei der jeder Speichergeräteanschluss eine dedizierte Verbindung zu anderen Geräten hat. Dadurch wird eine höhere Bandbreite und eine bessere Leistung erzielt, da sich die Daten nicht mehr den Bus mit anderen Geräten teilen müssen.

SSA bietet eine hohe Skalierbarkeit, sowohl in Bezug auf die Anzahl der angeschlossenen Geräte als auch auf die maximale Kabellänge. Es erlaubt den Anschluss von bis zu 192 Geräten und kann eine Kabellänge von bis zu 25 Metern erreichen.

Trotz seiner vielversprechenden Eigenschaften konnte sich SSA jedoch nicht als dominierende Speicherarchitektur etablieren. Andere Technologien wie Fibre Channel und SCSI dominierten den Markt und wurden als Standard für die Speichervernetzung übernommen.