IPCP steht für Internet Protocol Control Protocol. Es ist ein Netzwerkprotokoll, das im Rahmen des Point-to-Point-Protokolls (PPP) eingesetzt wird, um die Konfiguration von IP-Adressen und weiteren Netzwerkeigenschaften zwischen zwei Kommunikationspartnern zu steuern.
IPCP spielt eine wichtige Rolle bei der Einrichtung einer PPP-Verbindung, da es die Kommunikation zwischen dem bevorzugten Zugangsserver (Access Concentrator) des Internet Service Providers (ISP) und dem Modem des internetverbundenen Geräts ermöglicht. IPCP ermöglicht die Festlegung und Verwaltung von IP-Adressen, Netzwerkmasken, Domain Name System (DNS)-Informationen und anderen relevanten Netzwerkeinstellungen.
Mit Hilfe von IPCP können beide Kommunikationspartner IP-Adressen austauschen und überprüfen, ob diese eindeutig sind. Es ermöglicht auch die Verhandlung von Netzwerkeigenschaften wie Kompressions- und Verschlüsselungsalgorithmen.
IPCP ist ein wichtiges Protokoll für die Konfiguration von IP-basierten Netzwerken und findet in verschiedenen Netzwerktechnologien Anwendung, wie DSL-Verbindungen, Breitband-Internetzugang und Virtual Private Networks (VPNs).