ADSL steht für Asymmetric Digital Subscriber Line, zu Deutsch Asymmetrischer Digitaler Teilnehmeranschluss. Es handelt sich dabei um eine Technologie zur Datenübertragung über eine Kupferleitung, die vor allem für Breitbandinternetanschlüsse verwendet wird.
Im Gegensatz zu symmetrischen Verbindungen, bei denen die Datenrate für den Upload genauso hoch ist wie für den Download, ist ADSL asymmetrisch. Das bedeutet, dass die Datenrate für den Download in der Regel höher ist als die für den Upload. Dies spiegelt die Art der Internetnutzung der meisten Benutzer wider, da beim Surfen im Internet oder beim Streamen von Videos in der Regel mehr Daten heruntergeladen werden als hochgeladen.
ADSL funktioniert, indem es die vorhandene Telefonleitung nutzt, um Daten über das Frequenzspektrum zu übertragen, das nicht für das Telefonieren benötigt wird. Das bedeutet, dass sowohl Sprache als auch Daten gleichzeitig über dieselbe Leitung übertragen werden können, ohne dass es zu Interferenzen kommt. Der Internetdienstanbieter stellt dabei ein ADSL-Modem zur Verfügung, das die Signale umwandelt, sodass sie über die Kupferleitung übertragen werden können.
ADSL bietet in der Regel Geschwindigkeiten von bis zu 24 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload, obwohl diese Geschwindigkeiten je nach Entfernung vom Vermittlungszentrum und der Qualität der Kupferleitung variieren können.